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Ein Leser und Schreiber von China Tibet erzählt seine Geschichten aus Nord-Tibet

Datum: 02.12.2019, 09:27 Quelle: China Tibet Online

Ich bin ein treuer Leser der Zeitschrift China Tibet und auch ein treuer Schreiber dieser Zeitschrift. 1990 lernte ich in Lhasa den damaligen Direktor der Zeitschrift, Liao Dongfan, kennen und befreundete mich mit ihm. Meine Beziehungen mit China Tibet bestehen bis heute.

Für mich sind die Zeitschrift und die Webseite Mentoren, und ich bedanke mich bei ihnen dafür, dass sie mir eine Präsentationsplattform geben, damit ich meine eigenen Erlebnisse und meine Geschichten, die viel mit Tibet zu tun haben, mehr Lesern und Internetnutzern erzählen kann.
Seit Jahren erzähle ich mit Dankbarkeit die tibetischen Geschichten. Insbesondere haben meine Erlebnisse tief im Niemandsland in Nord-Tibet, die ich durch einen nahen Kontakt mit den Menschen und Sachen dort bekommen habe, eine Grundlage für meine „Geschichten in Nord-Tibet“ gelegt. Ich habe auch eine Kolumne auf der Webseite China Tibet Online errichtet, um durch das Internet mehr Leute über ein echtes und sich veränderndes Nord-Tibet zu informieren.

Ich kann es nicht vergessen: Als ich zum ersten Mal selbst das Niemandsland in Nord-Tibet besuchte, fand gerade das Pferderennen auf der Steppe statt. Die Zelte der Viehhirten waren meine „vorläufige Kantine“ und mein kostenloses Hotel geworden. Als ich beim Interview im Zentralgebiet von Tibet krank war, wurde ich von den Viehhirten und tibetischen Ärzten geheilt und habe überlebt. Der Tibeter Tsewang, bei dem Verdacht auf Epilepsie bestand, bot mir seinen Sitz im Fahrerraum an und blieb trotz der Krankheit im kalten Wagen... Von 1987 bis heute bin ich zwölfmal ins hohe und kalte Niemandsland in Nord-Tibet, in dem Sauerstoffknappheit herrscht, gefahren. Auf dem dünn besiedelten Ödland gab es oft Gefahren. Diesen Gefahren sind alle mit der Hilfe der Viehhirten entronnen. Dadurch habe ich immer wieder die schöne Seele des tibetischen Volkes erlebt und enge Beziehungen mit Tibet aufgenommen, die ich ein ganzes Leben behalten werde.

Seit Dutzenden Jahren habe ich mit der Kamera und schriftlich die Entwicklung und Veränderung Tibets aufgezeichnet. 1997 fuhr ich auf Einladung des damaligen Direktors der Zeitschrift China Tibet, Liao Dongfan, nach Tibet, um über die „62 Projekte der Tibet-Unterstützung“ zu schreiben. Bei dieser Reise habe ich zahlreiche Fotos über die staatliche Unterstützung für die Entwicklung und den Aufbau Tibets gemacht und persönlich bestätigt, wie die Projekte der Tibet-Unterstützung in verschiedenen Bereichen Tibets Entwicklung und Aufbau fördern und der Bevölkerung Vorteile bieten. Insbesondere waren es die lächelnden Gesichter der Bürger, als sie das Leitungswasser und die elektronischen Lampen im eigenen Haus sahen, das, was mich stark bewegt hat. Zugleich habe ich auch das Wachstum der Funktionäre der nationalen Minderheiten und die Beiträge der Tibet unterstützenden Funktionäre bestätigt. Die Taten der typischen Persönlichkeiten, darunter der Tibet unterstützenden Ärztin Gu Hong, die in den Augen der Tibeter ein „lebender Bodhisattwa“ ist, der Vizeleiterin der Zugkolonne Beijing-Tibet des Beijinger Amts für Personenverkehr, Peng Haiyan, der ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses des tibetischen Volkskongresses, Losang Daindron, die früher Leibeigene war und heute Herr des Land ist, sowie des Viehhirten-Parteisekretärs Drupju, der seit 37 Jahren das Niemandsland in Nord-Tibet erschließt, sind von mir aufgezeichnet und in der Zeitschrift China Tibet veröffentlicht worden. Diese Geschichten haben mich sehr beeindruckt. Später habe ich mehrmals in Nord-Tibet an gemeinnützigen Veranstaltungen teilgenommen, weil diese tatsächlichen Vorbilder mich beeinflusst haben.

Die Zeit vergeht schnell. Die Zeitschrift und die Webseite haben auch während des Wachstums stetig Fortschritte gemacht und eine wichtige Rolle im Berichten über Tibet gespielt. Anlässlich des 30. Jahrestags der Gründung der Zeitschrift China Tibet und des 30. Jahrestags der Gründung der Webseite China Tibet Online wünsche ich, dass die Zeitschrift und die Webseite immer besser werden. Ich werde die Geschichten über Nord-Tibet auch in Zukunft schreiben, damit sich die Menschen über ein echtes, schönes Tibet im Fortschritt informieren können.

Quelle: China Tibet Online

(Redakteur: Daniel Yang)

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